Schonger Musig

Musiklager 2019

Das diesjährige Musiklager der juniors brass seetal stand ganz im Zeichen des 15-Jahr-Jubilä-ums. Im Jahr 2005 wurde das Musiklager nämlich das erste Mal in Tennwil durchgeführt. Als Experiment startete das erste Lager. Wusste man doch nicht, ob ein solches Lager überhaupt Begeisterung auslöst.

Auch für die Lagerleitung – man konnte nur auf das Lager Know-how des damaligen Dirigenten zurückgreifen – war die Organisation Neuland und mit grossem Aufwand verbunden. Doch die Teilneh-merzahl konnte jahrelang erhöht werden und das Musiklager der juniors brass seetal wurde ein vol-ler Erfolg. Zu Spitzenzeiten stieg die Teilnehmer-zahl über 45 und man konnte sogar eine A-Band und eine B-Band aufstellen. War man am Anfang in Tennwil und auf dem Rügel noch ganz in der Nähe, wechselten die Lagerorte später nach Buochs, Sarnen, Engelberg und Weggis. Die letzten Jahre waren die juniors wiederum in Buochs stationiert. Dieses Jahr verbrachten die Jungmusikantinnen und -musikanten der Musikgesellschaft Schongau und der Musikgesellschaft Aesch-Mosen eine tolle und abwechslungsreiche Woche im Ferienhaus Rothorn-blick in Flühli/LU. Dieses Jahr erfolgte die An- und Abreise erstmals in Kleinbussen. So konnten die Eltern ihre Kinder am Sonntag, 28. Juli bereits in Aesch und Schongau in die Hände der Lagerleitung übergeben.

Das Ziel war es, bis zum Ende der Woche ein kom-plettes Konzertprogramm einzustudieren und dieses den Konzertbesuchern an den bevorstehenden La-gerkonzerten präsentieren zu können. Es wurden 12 abwechslungsreiche Stücke eingeübt, welche aus jeglichen Stilrichtungen stammen. Von Pop-Hits wie «Waka-Waka», über Klassiker («YMCA») und Märsche oder klassische Brass-Band-Stücke war alles vorhanden. Die musikalischen Anforderungen wurden auch dieses Jahr wieder sehr hoch gesteckt und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden gefordert. In den ersten beiden Lagertagen standen hauptsächlich Registerproben an. Intensiv wurde unter der Leitung von kompetenten Registerlehrern von morgens bis abends geprobt. Das durchzogene Wetter Anfang Woche war für die Konzentration und Durchhaltefähigkeit sicherlich auch nicht neg-ativ.

Nach den ersten zwei intensiven Probetagen stand am Dienstagnachmittag ein erster etwas gelassener Teil des Musiklagers an. Zur Wahl Stand Erholung im Lagerhaus oder das Kneippen in der nahegelegenen Anlage. Ein Grossteil der Teilnehmerinnen und Teil-nehmer verbrachte den ersten sonnigen Nachmittag mit viel Spass in der Kneippanlage. Am Mittwoch fanden dann morgens die letzten Registerproben statt, bevor nach dem Mittag mit dem Zusammen-setzen der einzelnen Stücke in der gesamten Band gestartet wurde. Da das Abschlusskonzert, wie auch das Konzert im Europapark Rust von Thomas Balzli geleitet wurde, erhielt dieser am Mittwochabend die Gelegenheit, alle Stücke mit der Band zu proben.Die letzten Proben von Lagerdirigent Martin Aregger standen dann am Donnerstagmorgen an. Es wurde nochmals intensiv geprobt, um die Konzertreifefür den Nachmittag zu erhalten. Bereits am Mittag wurden die Instrumente verladen und wir verscho-ben ins regionale Wohn- und Pflegezentrum in Schüpfheim. Dort durften wir die 1.-August-Feier der Bewohner und Gäste umrahmen. Bei sonnigem und warmem Wetter gelang uns ein guter erster Auftritt. So durften wir zufrieden die spendierten Kuchen des Heimes geniessen, bevor es dann wie-der retour ins Lagerhaus ging. Die Lagerleitung und die Dirigenten entschieden sehr zur Freude der Kinder und Jugendlichen, die Probe vom Donnerstagab-end zu streichen und den Abend bei Lagerspielen und gemütlichem Beisammensein zu verbringen. Freitagmorgens gab es dann ein ausgiebiges Früh-stück. Mit dieser sensationellen Lagerküche konntensich alle Mitglieder überwinden, etwas früher aufzustehen, um das Frühstück geniessen zu kön-nen. Anschliessend standen bis am Mittag die letzten Proben des diesjährigen Lagers an. Nach dem Mit-tagessen hiess es einsteigen und sich überraschen lassen. Mit den Kleinbussen fuhr man raus aus dem Entlebuch nach Ruswil. In der Indoor-Minigolfanlage etwas ausserhalb von Ruswil verbrachten die juniors den Nachmittag bei Indoor-Minigolf, Billard, Jassen oder auf der Golf-Abschlaganlage. Auch wenn die Golftechnik bei den meisten zu wünschen übrig liess, wurden an der Abschlaganlage beträcht-liche Weiten erzielt. Um das Lagerhaus in einem genauso sauberen und guten Zustand zurückzugeben, wie man es angetroffen hatte, mussten am Samstagmorgen alle beim Putzen mit anpacken, bevor um 11.30 Uhr dann die Jubiläumsausgabe des Musiklagers bereits wieder vorüber war und die Kinder und Jugendlichen in den Kleinbussen zurück ins Seetal fuhren. Am Sonntagabend stand das zweite und offizielle Abschlusskonzert in Schongau an. Bei wunderschönem Sommerwetter konnte ein zweites Mal das Können bewiesen werden. Auch dieses Mal konnten die Erwartungen der vielen Konzertbesucher erfüllt werden und die juniors ernteten viel Applaus und Lob. Es kann auf ein sehr erfolgreiches Lager zurück-geblickt werden.Das nächste Konzert war ein ganz spezielles: Die juniors brass seetal hatten die Ehre, sich internation-al zu präsentieren: Am Samstag, 24. August, reisten wir nach Rust, um im Europapark ein Konzert zu geben. Die Vorfreude der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, das erste Mal ausserhalb der Schweiz spielen zu dürfen, war riesig. Nach dem Konzert, welches morgens stattfand, konnte der Nachmittag frei im Park verbracht werden. Als Abschluss des Jubiläumslagers werden die juniors brass seetal im Herbst dann ihr 15-jähriges Lagerjubiläum bei ei-nem exklusiven Jubiläumskonzert feiern.

 

 

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