Schonger Musig

 

Musiklager 2007

05. - 10. August im Tagungscenter "Rügel", Seengen

Unter dem Motto  „Jo, mer schaffed das!“ begaben sich bereits zum dritten Mal die jungen Bläserinnen und Bläser von Aesch-Mosen, Ermensee und Schongau ins Musiklager 2007. Das Tagungscenter „Rügel“ in Seengen bot für dieses Projekt wiederum optimale Voraussetzungen in Bezug auf Probe-Räumlichkeiten und Unterkunft.

Am Sonntag, 5. August um 13.00 trafen sich die Lagerteilnehmer im „Rügel“. Nach einem kurzen „Hallo“ ging es bereits zur ersten Probe. Hier ging es mal darum, unter der musikalischen Leitung von Roger Stöckli sich mit den Musikstücken bekannt zu machen. Wegen des herrlichen Wetters wurde das Programm kurzerhand umgestellt und es gab Zeit für einen Sprung ins kühle Nass des Hallwilersees. Nach einem üppigen Nachtessen ging es dann aber noch mit Registerproben weiter. Anschliessend liessen sich die einen durch den neusten James-Bond Film fesseln, die anderen genossen ein gemütliches Zusammensein am Lagerfeuer.

Der Montag war geprägt von Registerproben, geleitet durch ausgewiesene Musiker. Dadurch konnten sehr schnell grosse Fortschritte erreicht werden. Auch an diesem Tag wurde nochmals ausser Programm ein kurzer Schwumm ermöglicht, um sich von der schwülen Hitze ein wenig zu erholen. Nach der Abendprobe war die erste Runde der Lager-Olympiade angesagt. „Wasser tragen“ hiess die Überschrift und jede der 6 Gruppen musste versuchen, innert 3 Minuten mit einem Becher so viel Wasser wie möglich von einem Eimer zum anderen zu transportieren. Einige versuchten mit ihrem Mund noch zusätzlich Wasser zu befördern; teils mit Erfolg, einige auch ohne!

Der Dienstag war wiederum mit Registerproben belegt und so konnten in der abendlichen Gesamtprobe bereits alle Stücke durchgespielt werden. Das Nachtessen bestand aus herrlichen Steaks und Bratwürsten vom Grill und dazu verschiedenen Salate.

Ab Wochenmitte hiess es in Gesamtproben an Details und Feinheiten zu arbeiten, damit das Ganze Konzertreife erreicht. Der Nachmittag war zur freien Verfügung und die zweite Runde der Lager-Olympiade stand auf dem Programm. Im „Geografie-Spiel“ wurde das Allgemeinwissen der jungen Generation getestet. Wie schon in der ersten Runde siegte auch hier die Gruppe „Andante“ souverän. Mit einem gemütlichen Spaghetti-Plausch sollte der Tag beendet werden. Doch die Lagerleitung hat derart heiss gekocht, das wegen des Dampfes der Feueralarm losging. Da das Quittieren der Anlage nicht jedermanns Sache ist, stand plötzlich die Feuerwehr vor dem Hause und suchte nach der Brandquelle. Unverrichteter Dinge mussten sie aber wieder gehen, waren aber dafür schon ausgerüstet und für den grossen Regen, der an diesem Abend niederging.

Nach einer langen Probe am Vormittag ging es am Nachmittag in die dritte Runde der Lager-Olympiade; auf dem Programm stand Büchsen schiessen. Wiederum Schwang die Gruppe „Andante“ obenauf. Am Abend dann konnte die „juniors brass seetal“ ihr erstes Konzert spielen. Mit viel Freude und auch ein wenig Nervenkitzel meisterten die jungen Musikantinnen und Musikanten die Feuertaufe mit Bravour und durften viel Applaus entgegennehmen. Es ist doch erstaunlich was diese Band innert 5 Tagen zu Stande gebracht hat und kann auf ihr Leistung stolz sein. Wie es so ist mit der letzten Lagernacht: erst nach einem langen Nachtmarsch schaffte es die Lagerleitung, alle ins Bett zu kriegen – oder doch nicht? Dies ist aber Lagergeheimnis!

Am Freitagvormittag war nochmals eine kurze Probe angesagt, bevor es schon wieder ans packen ging. Das Probelokal und die Unterkünfte mussten geräumt werden. Am Nachmittag ging dann noch die letzte Runde der Lager-Olympiade über die Bühne. Diese bestand auf Sack hüpfen, Kartoffeln auflesen und Bretter sagen und dies alles möglichst schnell. Anschliessend war die Rangverkündigung mit der Gruppe „Andante“ als grossen Sieger.

Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten verliess die „juniors brass seetal“ den „Rügel“ und begab sich ins Hotel Seerose, Meisterschwanden. Dort Spielte die Band ihr zweites Konzert, welches wiederum sehr gut gelang. An diesem Abend hiess es nun voneinander Abschied nehmen. Vorbei war das Musiklager 2007 und die Lagerteilnehmer ging müde aber zufrieden und glücklich nach Hause.

Am Samstagabend war das offizielle Abschlusskonzert in der MZH Ermensee, wo die Band sich nochmals von der besten Seite zeigte. Souverän präsentierte sie das Programm und liess das Publikum abermals erstaunen, ob der hohen Qualität und Spielfreude der Band.

Doch am Ende stand vielen Wehmut und ein bisschen Trauer ins Gesicht geschrieben, als das Abschlusskonzert sein Ende nahm. Die Gewissheit aber, dass es ein nächstes Lager gibt, tröstete sie darüber hinweg. Bis bald im JBS-Lager 2008.

An dieser Stelle sei allen ein grosser Dank ausgesprochen, die für das gute Gelingen beigetragen haben: Der Lagerleitung, den Sponsoren und Gönnern, Roger Stöckli als musikalischer Leiter, den Registerleitern und natürlich den juniors, die eine tolle Truppe bildeten.

 

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